Kosten senken mit dem Telefonanschluss
Auch das Telefon, bzw. der heimische Telefonanschluss können unnötige Kosten verursachen. Und das nicht etwa, weil zuviel telefoniert wird. Denn in Zeiten, in denen praktisch jeder Telefonanbieter eine Flatrate ausgiebt, ist die Länge der Telefonate irrelevant geworden. Dies gilt allerdings nur für Inlandstelefonate (Festnetz-Festnetz) und schließt obendrein teure Sonderrufnummern aus.
Mit Blick auf den Festnetzanschluss Zuhause gibt es insbesondere zwei Möglichkeiten, die Kosten für diesen zu senken. Zum einen ist dies selbstverständlich der Anbieter selbst. Zum anderen ist es das eigentliche Produkt - denn nicht jeder braucht auch tatsächlich das Produkt, welches er einmal (vor Jahren?) gewählt hat.
Telefonanbieter wechseln - lohnt sich das?
Wer sich nicht ganz sicher ist ob es sich überhaupt lohnt, seinen Telefonanbieter zu wechseln, der sollte auch hierbei einmal das Internet als Informationsquelle nutzen. Denn in der Weite des WWW finden sich nicht nur Seiten, welche aufzeigen wann es sich bei welchem Anbieter besonders lohnt eine kostengünstigere Vorwahl zu wählen. Auch Anbieter selbst und deren Paketpreise (etwa Festnetzflatrate oder Festnetzflat kombiniert mit einer Internetflat) können so schnell und einfach verglichen werden. Ein Möglichkeit sich hierbei einen Einblick zu verschaffen finden sie etwa auf blitztarif.de
Haben Sie einen günstigeren Anschlussanbieter gefunden ist die nächste Frage natürlich, ob sich ein Wechsel wirklich lohnt. Sie sollten hierbei nach der Faustregel agieren: Jeder Euro lohnt, insofern die Leistungsmerkmale gleich sind (und hier insbesondere: Die vertragliche Mindestlaufzeit!). Vor allem Anbieter, die Sie nicht gleich Jahre an sich binden wollen sollten Sie ins Auge fassen. Sollte es Probleme geben, kann man den Anbieter schnell wieder wechseln. Ein Wechsel selbst ist heutzutage kaum ein Problem mehr. Etwas ärgerlich kann es werden, wenn sie sehr auf ihren DSL-Dienst angewiesen sind. Hier kann es schon einmal vorkommen, dass es einen halben Tag lang kein Signal für Sie gibt und Sie somit nicht auf derartig tollen und informativen Seiten wie der unseren surfen können! Zwei Dinge noch: Lassen Sie sich auch hier auf keine Haustürgeschäfte ein und unterschreiben Sie auch keine Verträge in der Fußgängerzone oder Ähnliches! Und: Sie werden in Einzelfällen im Internet lesen können, dass der Wechsel eines Telefonanschlusses mehrere Wochen oder sogar Monate dauern kann. Dies können wir so nicht bestätigen. Was allerdings richtig ist, ist die Tatsache, dass es hierbei ein Stadt-Land-Gefälle gibt. In jedem Fall informieren Sie sich vorab bei Ihrem neuen Anbieter hierüber und nageln Sie Ihn auf seine diesbezüglichen Aussagen fest! Und das Allerbeste ist auch hier: Bekannte frage, Freunde fragen, etc. Bei welchem Anbieter sind diese? Sind sie zufrieden und wie unkompliziert ging der Wechsel vonstatten?
ISDN - muss das sein?
Viele Menschen haben einen recht teuren ISDN-Anschluss Zuhause, der gut und gerne 100 Euro im Jahr mehr kosten kann als ein "normaler" Telefonanschluss. Fragt man nach, wozu denn der ISDN-Anschluss gut sei, wissen dies viele gar nicht. Andere haben sich einen solchen ISDN-Anschluss zugelegt, weil sie etwa gesagt bekamen, dass surfen (also online im Internet) nur möglich sei, wenn man einen ISDN-Anschluss habe oder das surfen hierdurch zumindest schneller oder sicherer usw. sei. Alles Unsinn! Sie surfen mit einem Analoganschluss genauso gut wie mit einem teureren ISDN Anschluss. Oder Aber der Verbraucher hatte gehört, dass man lediglich mit einem ISDN-Anschluss mehrere Telefonnumern bekommen könnte. Auch das stimmt nicht. Im Zeitalter des Voice-over-IP kann man auch mit seinem DSL Anschluss und der VoIP-Technik mehrere Nummern erhalten. Allerdings muss dann jedoch auch der DSL Anschluss einiges hergeben, damit die Sprachqualität nicht leidet. Nur wenige brauchen wahrscheinlich beispielsweise eine zweite Nummer für ein Faxgerät (auch das Fax kann man mit der gleichen Telefonnummer wie beim Telefon zusammen über einen Analoganschluss laufen lassen). Hier lassen sich immerhin gut und gerne 100 Euro im Jahr sparen!